Änderung der USt-Regelungen für elektronische Dienstleistungen ab 01.01.2015

Für Unternehmen, die elektronische Dienstleistungen wie E-books, Hörbucher, Musik, Apps, sonstige Downloads, Hosting etc anbeieten, gelten ab 01.01.2015 geänderte Regelungen zu der Frage, welches Land als Leistungsort anzusehen ist, wenn der private Kunde außerhalb Deutschlands sitzt.

Die neue Regelung gilt für alle „Umsätze mit Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernseh- und auf elektronischem Weg erbrachten Dienstleistungen“.

Die USt fällt künftig im Empfängerland an, nicht mehr innerhalb Deutschlands. Die Regelung gilt EU-weit, also auch für alle außerhalb Deutschlands ansässige Unternehmen im umgekehrten Sinne.

Um nicht in allen EU-Staaten einzeln eine Registrierung vornehmen zu müssen, bietet das Bundeszentralamt für Steuern eine Onlineregistrierung im sog. „Mini-One-Stop-Shop“-Verfahren und eine Meldung der ausländischen Umsatzsteuern über das Onlineportal an. Die Registrierung erfolgt ab dem 01.10.2014

Eine Übersicht gibt es hier:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2014/07/2014-07-11-PM33.html